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Eine tiefe (Ver)Bindung

Aktualisiert: 18. Juni 2021

Dein Baby und du, ganz nah, eng umschlungen.

Ihr könnt euch riechen, den Herzschlag hören und spüren, die Haut berühren und ganz viel kuscheln. Diese gemeinsame Zeit, in der du und ihr als Eltern euer Wunder in den Händen haltet und aus dem Staunen nicht mehr raus kommt. Wie schön ist es, deinem Baby ganz nah zu sein. Dabei gibt es kein zu viel an Nähe, Liebe und Geborgenheit.

Direkt nach der Geburt wird empfohlen, das Baby beim sogenannten Bonding nackt auf den nackten Oberkörper der Mutter zu legen. Das ist ein ganz besonderer Moment, in dem die beiden sich „beschnuppern“ (und dabei sollten beide genau so sein wie sie sind: Waschen, messen und wiegen kann warten).

Im ersten Lebensjahr bindet sich dein Baby zuerst über die Sinne und fühlt sich durch deinen Körperkontakt, deine Stimme, deinen Geruch und dadurch dich zu sehen, sicher und geboren. Diese uneingeschränkte Zuwendung von Bezugspersonen zum Baby ist essentiell für eine stabile Bindung.

Ein Kind, das eine sichere und stabile Bindung zu seiner Mutter (und anderen Bezugspersonen) hat, kann schwierige Situationen besser aushalten und bestehen, da es das Vertrauen hat „Meine Mama/Mein Papa ist da.“, „Ich bin nicht allein.“.

Wenn Babys müde sind, suchen sie besonders nach ihren Vertrauenspersonen. Sie wollen nicht allein sein. Die Sache mit der Bindung spielt eine große Rolle und so ist das Einschlafen besonders in den ersten Monaten und Jahren keine Sache, die allein dein Baby oder Kleinkind betrifft, sondern du als Bindungs- und Bezugsperson spielst eine große Rolle.

Mir ist es sehr wichtig, meine Schlafberatung bindungsorientiert zu gestalten und dich dabei zu unterstützen einen passenden Weg zu finden. Ich möchte, dass du die Zeit mit deinem Baby und dieses muggelige Kuscheln genießen kannst ❤


(Teil 2 meiner Beitragsreihe "Bindung&Schlaf")

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